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Grenzen der Entwicklung?

Seit einiger Zeit wird in Schriesheim über das Neubaugebiet „Oberer Schlittweg“ westlich der B3 und südlich der vorhandenen Bebauung des Schlittweges diskutiert.

Die Gründe für diese Planungen sind verständlich: Hoher Wohnungsdruck und die damit verbundenen Einnahmen für die Stadt von bis zu 6 Mio €. Dagegen sprechen jedoch auch einige Argumente: Weitere Verluste von hochwertigem Ackerland, von Naherholungs- und ökologisch wertvollen Flächen.

Ein wichtiger Punkt wird in der Diskussion jedoch weitestgehend ausgeblendet:

Dieses Gebiet ist gemäß Regionalplanung (https://www.geoportal-raumordnung-bw.de/kartenviewer) die letzte größere unbebaute Fläche Schriesheims! Neben den einmaligen Einnahmen werden auch Kosten für den laufenden Unterhalt der Infrastruktur (Wege, Straßen, Spielplätze) oder auch Neubauten wie Kindergärten entstehen! Ob dies ein Zugewinngeschäft für die Stadt darstellt und wirklich sozialverträglicher Wohnraum geschaffen werden kann, ist fraglich. Daher fordern wir für solche Vorhaben im Vorfeld eine detaillierte Aufstellungen über die langfristigen Kosten, damit dem Erlös durch den Verkauf der Grundstücke, die Ausgaben gegenüber gestellt und somit betriebswirtschaftlich beurteilt werden können.

Wünschenswerter wäre aus Sicht der FDP der Verzicht auf das Neubaugebiet. Wir verlangen daher ein grundsätzliches Umdenken und stellen folgende Forderung auf:

-          Die Bebauungspläne sind so zu überarbeiten, dass eine Nachverdichtung durch Bebauungen in zweiter Reihe oder die Aufstockung um ein Geschoss möglich wird. Die vorhandene Bebauung besteht mehrheitlich aus 2-3 geschossigen Häusern. Die Grundlage bilden Bebauungspläne aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Diese sind nicht mehr zeitgemäß.

Hieraus ergäben sich folgende Vorteile:

-          Kein weiterer Verlust von wertvollen Grünflächen.

-          Keine zusätzlichen langfristigen Kosten für die Stadt, da die Infrastruktur bereits weitestgehend vorhanden ist.

-          Die Investoren sind zumeist Eigentümer mit örtlichen Bezug, die durch die Beauftragung der Arbeiten an örtliche Handwerker diese unterstützen.

-          Die Kosten je Wohneinheit können deutlich reduziert werden, da die Grundstücke bereits vorhanden sind und somit ganz im Sinne von Schriese FAIRmietet preiswerter Wohnraum geschaffen werden kann.

Wir bitten durch Ihre Stimme um die Unterstützung unserer Forderung.

Für einen weiteren Gedankenaustausch stehen wir Ihnen bei unseren Infoständen zur Verfügung. Die Termine und Orte finden sie unter www.fdp-schriesheim.de/termine

 

Joachim Schuhmacher, freier Architekt,

48 Jahre jung, verheiratet, 1 Sohn, 2 Töchter, 2 Stiefsöhne

Ehrenamtliche Funktionen: Mitglied des Vorstandes des Ortsverbandes Leimen, Mitglied bei: Obst- Wein- und Gartenbauverein e.V., Kulturkreis Schriesheim e.V., DAI Heidelberg

Hobbys: Sport, Bauen, Kultur

Kernthemen: Bauen, Stadtentwicklung, Infrastruktur

Ich will Gemeinderat werden, weil ich die Potentiale der Stadt und der Menschen im Ort fördern:

-          Für eine nachhaltige Stadtentwicklung!

-          Für bezahlbaren Wohnraum und Nachverdichtung!

-          Für den Ausbau und die Sicherung der Rad- und Schulwege!